AMO-Schließungspläne

Aus Kosten- und Spargründen erwägt die Stadt, das „AMO Kultur- und Kongresshaus“ zu schließen und möglicherweise auch abreißen zu lassen. Der Oberbürgermeister Lutz Trümper ist für die Schließung und den Abriss des Hauses, sieht keinen Bedarf an Ausschreibung und Wiederbelebung. 2001 ging das traditionsreiche Haus auf einen Stadtratsbeschluss hin in die Verwaltung durch die Stadthallengesellschaft (heute die Messe- und Veranstaltungsgesellschaft Magdeburg MVGM) über. Am 5. September soll der Stadtrat öffentlich über die Schließung des AMO verhandeln. Eigentlich war bereits für Juli eine nicht-öffentliche Stadtratsdebatte über die AMO-Rückbaupläne der Verwaltung vorgesehen. Dagegen protestierten die Grünen mit Unterstützung der Linken erfolgreich.

Während im Stadtrat dazu die Meinungen auseinander gehen, regt sich der Widerstand unter den MagdeburgerInnen. Petra Schubert, ehemalige Leiterin des Traditionshauses und seit 1999 für das AMO mit Herzblut aktiv, sammelt Unterschriften für den Erhalt des AMO. Unterschriftenlisten liegen z.B. beim im AMO-Anbau beheimateten Griechen, im Kietz-Bistro im Engpass und beim Optiker Kurz am Thiemplatz aus. Linke/Tierschutz, Grüne und FDP lehnen den AMO-Abriss ebenso ab und unterstützen Frau Schubert in ihrer Gegenbewegung. Über Facebook, Briefe, Anrufe und Unterschriftenlisten gingen bereits zahlreiche Stimmen gegen eine Aufgabe des Traditions-Veranstaltungshauses ein.

In der GWA-Sitzung am 13.08.2013 entschied die AG GWA Buckau einstimmig, sich gegen die Schließung des AMOs auszusprechen.